15.08.2018

DSGVO–Abmahnwelle gestartet

Gründe für aktuelle Abmahnungen und was man beachten sollte

Wie zahlreiche Online Portale berichten sind nach Einführung der DSGVO die ersten Abmahnungen bei Unternehmen eingetroffen. Die Abmahnsummen sind teilweise beträchtlich und beziehen sich keineswegs nur auf die erwarteten Datenkraken Google und Facebook. Im Gegenteil, betroffen sind größere Unternehmen und kleine Händler allgemein.

Ein Händler erhielt, auf Grund eines fehlenden SSL-Zertifikates, eine Abmahnung mit einer Schmerzensgeldforderung in Höhe von 12.500 Euro, wie der Händlerbund berichtet .

Noch gibt es jedoch keine konkreten Gerichtsurteile, also Präzedenzfälle, anhand derer das volle Ausmaß der potenziellen Schäden messbar wäre. Ein finanzielles Risiko bleibt dabei aber, nämlich das der Anwalts- und gegebenenfalls Prozesskosten.

Es handelt sich leider keineswegs um Einzelfälle. Der Händlerbund berichtet immer wieder über aktuelle Abmahnfälle. Nicht zuletzt weil diese, unter anderem, Grundlage für bisherige Abmahnungen waren, ist es notwendig die folgenden groben Fehler zu vermeiden:

  • Mangelhafte oder fehlende Datenschutzerklärung
  • Plattformerklärung des IT-Dienstleisters nicht eingebunden
  • Mangelhafte oder fehlende Impressumsangaben
  • Fehlende Angabe von Umsatzsteuer
  • Fehlendes SSL-Zertifikat
  • Fehlender Cookie Hinweis
  • Fehlende Einwilligung zu Marketing Kommunikation
  • Fehlerhafter Einsatz von Social Medi

 

Wir können Ihnen nach wie vor keine Rechtsberatung bieten, aber wir können Sie aktiv dabei unterstützen den Anforderungen der DSGVO gerecht zu werden. In unserem Beitrag "Modix Datenschutz Basis Paket" verweisen wir auf drei Kernfunktionen einer Webseite, die wesentlich zur DSGVO Konformität beitragen und die wir für Sie auf Ihrer Modix-Webseite implementieren können.

Es handelt sich konkret um die folgenden Funktionen:

  • Cookie Pop-up: Besucher einer Website werden über ein Banner benachrichtigt, dass Cookies auf der Webseite verwendet werden. Gleichzeitig erhalten Sie hier die Möglichkeit, sich darüber zu informieren, wie Sie Cookies deaktivieren können.
  • Marketing Consent: Mit dieser Funktion können Sie sich die Zustimmung von Website-Besuchern einholen, deren personenbezogenen Daten, die beim Einsenden von Formularen auf Ihrer Website an Sie übermittelt werden, erheben zu dürfen.
  • SSL-Zertifikat: Bieten Sie auf Ihrer Website SSL-Verschlüsselung an, um Daten bei der Übermittlung über das Netz zu schützen.

 

Sprechen Sie uns an!

Um diese Funktionen auf Ihrer Webseite nachzurüsten, kontaktieren Sie Ihren Modix-Ansprechpartner, wenden Sie sich Datenschutz-Team an unser Datenschutz-Team oder setzen Sie sich telefonisch unter der 0261 - 200693-330 mit uns in Verbindung.

Haftungsausschluss:

Als Datenverantwortlicher sind Sie alleine verantwortlich für die Einhaltung regulatorischer Verpflichtungen, die Ihre Webseite betreffen. Modix übernimmt durch diese Mitteilung keinerlei Zusicherung oder Gewährleistung und ist rechtlich nicht haftbar für die Folgen derer Verwendung.

 

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